A condição da mulher nos países da Comunidade dos Países de Língua Portuguesa- Bericht vom Kolloquium der DASP am 28./29. November 2018 in Berlin

Im Mittelpunkt des Kolloquiums stand die Rolleder Frauen und ihre Position im jeweiligen sozialen Umfeld in den portugiesisch-sprachigen Ländern, mit

LI KU LA braucht Ihre Unterstützung! – Kolja Kunt, Berlin

Die Amílcar Cabral Gesellschaft e.V. unterstützt den in der Produktion befindlichen Film von Kolja Kunt, die uns diesen Spendenaufruf zukommen ließ:

Mit dem Film LI KU LA (dt. HIER UND DORT)  begegne ich meiner interkulturellen Familiengeschichte, die sich zwischen DDR, dem kleinen westafrikanischen Land Guinea-Bissau und dem wiedervereinigten Deutschland abspielt.Persönliche, kulturelle und politische Entwicklungen und Transformationsprozesse werden aus sich verschiebenden Perspektiven dargestellt.
Grundlage und roten Faden des Filmes bilden Ausschnitte aus Hunderten von Briefen, die meine Tante in 30 Jahren an ihre deutsche Familie schrieb, nachdem sie aus der DDR in die Heimat ihres guinensischen Mannes ausgewandert war.Neben privaten Erlebnissen werden darin politische und gesellschaftliche Veränderungen ganz nebenbei miterzählt; es entsteht ein sehr eigener historischer Abriss.

30.08.2015 – Regierungskrise in Guinea-Bissau

Seit Präsident José Mário Vaz die Regierung des Premierministers Domingos Simões Pereira entließ (12. August 2015), steht Guinea-Bissau erneut in der Gefahr innerer Zerwürfnisse und des wirtschaftlichen Stillstands. Dies ist bitter und eine schmerzliche Situation für ein Land, das als eines der ärmsten der Welt nach Jahren der Misswirtschaft, der gegenseitigen Blockierung der politischen Kräfte, der Korruption und des Drogenhandels endlich in der Lage zu sein schien, kontinuierliche, demokratisch legitimierte Aufbauarbeit zu leisten. Dass der Präsident (seit dem 23. Juni 2014), sein entlassener Premierminister und der seit dem 20. August amtierende neue Premierminister Baciro Djá führende Figuren der PAIGC, also der früheren Staatspartei Partido Africano da Independência da Guiné e Cabo Verde, sind, die im Parlament die absolute Mehrheit hat, macht die Lage nicht einfacher. Immerhin verspricht das Militär, das bisher der wesentliche Faktor der Macht und der Unsicherheit war und erst im April 2012 seinen letzten Staatsstreich begangen hatte, sich nicht in die politischen Kämpfe einzumischen.