Erklärung des pen Zentrums guinea-bissau

Gegen die gewalttätigen Überfälle! Für das Ende der Straffreiheit!

Die Serie von Entführungen, Überfällen auf Haus und Wohnung und brutalen Misshandlungen von Bürgern hat in den letzten Monaten erschreckend zugenommen. Dies stellt einen klaren Angriff auf den demokratischen Rechtsstaat dar. Mit großer Besorgnis stellen wir fest, dass die Gefahr der Installierung eines autoritären und diktatorischen Regimes von Tag zu Tag wächst. Sie besteht in:

– Dem permanenten Versuch mittels Einschüchterung, Zerstörung von Kommunikationsinfrastrukturen und brutalen Angriffen auf Journalisten eine Atmosphäre der Angst zu schaffen und die unabhängigen Medien zum Schweigen zu bringen;

LI KU LA braucht Ihre Unterstützung! – Kolja Kunt, Berlin

Die Amílcar Cabral Gesellschaft e.V. unterstützt den in der Produktion befindlichen Film von Kolja Kunt, die uns diesen Spendenaufruf zukommen ließ:

Mit dem Film LI KU LA (dt. HIER UND DORT)  begegne ich meiner interkulturellen Familiengeschichte, die sich zwischen DDR, dem kleinen westafrikanischen Land Guinea-Bissau und dem wiedervereinigten Deutschland abspielt.Persönliche, kulturelle und politische Entwicklungen und Transformationsprozesse werden aus sich verschiebenden Perspektiven dargestellt.
Grundlage und roten Faden des Filmes bilden Ausschnitte aus Hunderten von Briefen, die meine Tante in 30 Jahren an ihre deutsche Familie schrieb, nachdem sie aus der DDR in die Heimat ihres guinensischen Mannes ausgewandert war.Neben privaten Erlebnissen werden darin politische und gesellschaftliche Veränderungen ganz nebenbei miterzählt; es entsteht ein sehr eigener historischer Abriss.